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Hamburg, 12. Mai 2012. Im Rahmen des 823.
Hamburger Hafengeburtstages wurde das neueste Kreuzfahrtschiff von Aida
Cruises, Rostock, die bei der Papenburger Meyer Werft erbaute AIDAmar am
späten Samstagabend in Begleitung dreier baugleicher Schwesterschiffe im
Hamburger Hafen vor den Fischauktionshallen getauft. Nach
Veranstalterangaben säumten einige hunderttausend Zuschauer die Plätze und
Straßen entlang der Elbe.
Die Taufinszenierung startete gegen 21:00 Uhr.
Die drei Schwesterschiffe AIDAluna, AIDAblu und AIDAsol bildeten in Höhe des
Grasbrook Kais zunächst eine Sternenformation, anschließend fuhren sie
langsam die Elbe hinab, begleitet durch eine spektakuläre Lichtshow. Auf
Höhe der Fischauktionshalle traf dann die Schiffsparade auf die neue –
Kussmund an Kussmund – auf AIDAmar.
Gegen 22:45 Uhr betrat die 19-jährige
Hamburgerin Sissi Kuhlmann – die sich in einem Taufpatin-Casting gegen
Bewerberinnen aus ganz Deutschland durchsetzte – gemeinsam mit Kapitän
Detlef Harms die Manöverklappe der AIDAmar und sprach den Taufspruch: „AIDA
küsst Hamburg – und dieses schöne Schiff wird die Welt küssen.
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Genau wie seine Schwestern, deren Lächeln die
Menschen verzaubert. Ich taufe dich auf den Namen AIDAmar. Mögen dich Glück
und Freude auf all deinen Reisen begleiten. Ich wünsche dir, deinen Gästen
und deiner Crew allzeit gute Fahrt und immer eine Handbreit Wasser unter dem
Kiel”. Danach zerschellte die
traditionelle Flasche Champagner am Bug von AIDAmar.
Ein gigantisches Feuerwerk mit vielen Effekten
erhellte anschließend auf einer Länge von rund drei Kilometern den
nächtlichen Himmel über der rund 350 Millionen Euro teuren AIDAmar und dem
Hamburger Hafen. Einige hundert Fahrgastschiffe und Segelschiffe begleiteten
die AIDAmar auf der Reise auf der Elbe. Über zwei LED-Großleinwand erlebten
die Besucher die Taufshow hautnah und wie in der ersten Reihe mit.
Gleich nach der Taufe machte sich die AIDAmar
auf Premierenfahrt durch Nordeuropa. Die 14-tägige Kreuzfahrt führt nach
Paris/Le Havre, London/Dover, Zeebrügge, Invergordon, Bergen, Eidfjord,
Stavanger, Oslo und zurück nach Hamburg.
Christian Eckardt
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Barcelona, 11. Mai 2012. Mit einer grandiosen Feier
im Hafen von Barcelona wurde die RIVIERA
der Reederei Oceania Cruises getauft. Flamenco, flammende Reden, große Oper,
goldener Konfettiregen – das Premierenpublikum war hingerissen. Taufpatin
war die in Amerika sehr populäre Meisterköchin Cat Cora. Sie ließ die
französische Magnum-Champagnerflasche am Bug der RIVIERA
zerschellen. Diese RIVIERA ist ein
schneeweißes Schiff der Luxusklasse, entworfen in Miami, gebaut in
Genua, ein amerikanisches Schiff mit europäischem Ambiente. Erstmals ist es
gelungen, beide Mentalitäten auf See zu kombinieren, zu vereinen und ideal
zu sublimieren. Keine Disney-Landung, keine Belästigung der Augen und Ohren
durch Donald Duck und Mickymaus, durch hellblau und pink und
Kaugummi-Gerüche, alles edel, vornehm, schön und unaufdringlich.
Schon gleich hinter der Gangway fühlt man sich
angezogen und umarmt von der Gastfreundlichkeit und Herzlichkeit des
gesamten Bordpersonals, von Gesten und Gesichtern guter Geister. Die
Besatzung kommt aus aller Welt. Die Stewards und Stewardessen tragen auf
kleinen Schildern ihr Herkunftsland. Es ist, als würde man in eine Familie
Gleichgesinnter aufgenommen.
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Man redet sich mit Vornamen an, man lernt sich
schneller kennen als irgendwo an Land, man genießt den Genuss, kuschelt sich
in den Komfort dieses Schiffs und vergisst alle Ärgernisse dieser Welt.
Es gibt keine feste
Tischordnung in den zehn Restaurants, Sympathisanten finden sich, man ist
nicht eine ganze Reise lang an dieselben Gesichter gebunden. Man kann
beliebig variieren zwischen einem Steak-Restaurant namens Polo-Grill, einem
italienischen Restaurant „Toscana”, einem
japanischen Restaurant namens „Red Ginger”,
einer großen hellen Dining Hall und weiteren Möglichkeiten, die Kunst der
Schiffsköche zu genießen.
Diese nagelneue RIVIERA
hat auf elf Decks Platz für 1300 Passagiere und 800 Mann Besatzung.
Die 625 Kabinen zählen zu den größten auf einem Kreuzfahrtschiff,
fast alle haben einen eigenen Balkon, verfügen über Duschen
u n d Badewannen und
sind gut isoliert und geschmackvoll eingerichtet. Das Schiff läuft 20 Knoten
und hat 66.172 BZR. Es verfügt über einen großen Spa- und Wellnessbereich.
Nach meiner Rückkehr von Bord werde ich Ihnen, liebe
Leser, ausführlich über dieses Schiff berichten, jetzt erwartet mich Kapitän
Luca Manzi zum Interview auf der Brücke. Herbert Fricke
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Im großen Fährhafen von Travemünde an der Ostsee hat
die 192 Meter lange NILS HOLGERSSON
der schwedischen TT-Line am Donnerstagabend, 3. Mai, beim Einlauf-Manöver
die an der Pier 3 liegende Frachtfähre URD
der Scandlines mittschiffs gerammt. Die NILS
HOLGERSSON kam mit zahlreichen Lastzügen
beladen und 63 Passagieren an Bord aus Trelleborg, wollte an der etwa 400
Meter von der Unglücksstelle entfernten Pier 6 festmachen, stieß dann aber
mit ihrem Bug mit voller Kraft in die Breitseite des 170 Meter langen
dänischen Frachtschiffs. Die URD wurde
schwer beschädigt und drohte wegen eines großen Unterwasser-Lecks zu sinken.
Bergungstauchern gelang es aber, das Leck mit großen Stahlplatten abzudecken
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ein Kentern des Schiffes zu verhindern.
Die Passagiere auf der NILS HOLGERSSON
und die Hafenarbeiter auf der URD kamen
mit dem Schrecken davon. Auch von den Schiffsbesatzungen wurde niemand
verletzt. Der Schaden ist allerdings
enorm, die genaue Höhe wird derzeit von Versicherungsfachleuten,
Reederei-Experten, der Wasserschutzpolizei, der Lübecker Feuerwehr und
Bergungsfirmen ermittelt. Ob
menschliches Versagen oder ein technischer Defekt zu der Kollision geführt
haben, wird zur Zeit noch untersucht. Kapitän und Offiziere der NILS
HOLGERSSON werden von Polizei und
Staatsanwaltschaft verhört.
Herbert Fricke
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Das neue Kreuzfahrtschiff AIDAmar ist am 23.
April außerplanmäßig in das Dock
„Elbe 17” der Werft Blohm + Voss eingedockt worden. Der jüngste
Neubau der Meyer Werft hat in
der Nordsee bereits ihre technische und nautische Erprobung erfolgreich
absolviert. Hierbei stellte das
Schiff seine Seetauglichkeit unter Beweis. Vor der Übergabe an die Reederei
AIDA Cruises (Rostock) wird bei Blohm + Voss noch eine abschließende Dockung
notwendig. Dabei wird eine technische Überprüfung der Bugstrahler
durchgeführt, da es Probleme mit einem der beiden Bugstrahlruder gab, das
bestätigte Werftsprecher Peter Hackmann von der Meyer Werft auf Anfrage.
Möglicherweise habe man sich bei Tests in der Nordsee Treibgut eingefangen,
sagte Hackmann gegenüber der Emder Zeitung, sicher ist das nicht, so dass
die Untersuchung im Dock Klarheit bringen soll.
Nachdem das Schiff eingedockt wurde, hat sich ein
Team der Werft mit Ersatz-
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Bugstrahlrudern – jedes hat einen Durchmesser von
1,80 Meter – auf den Weg von Papenburg nach Hamburg gemacht, so dass im
Falle eines Austausches ein Erstatzteil vor Ort ist. Bei dem Erstatzteil
handelt es sich um das Bugstrahlruder für das siebte und letzte AIDA-Schiff
der Meyer Werft, die AIDAstella, die im nächsten Frühjahr abgeliefert wird.
Die AIDAmar ist 71.300 BRZ groß, hat eine Länge von
253 Metern und eine Breite von 32,2 Metern und bietet mehr als 2000
Passagieren in 1097 Kabinen Platz.
Das neue Clubschiff wird bei diesem Zwischenstopp
mehrere Tage in Hamburg zu Gast sein. Anschließend wird das Schiff nach
Emden zurückkehren. Dort wird die Meyer Werft am 3. Mai das Schiff an die
Reederei übergeben. Zum Hafengeburtstag wird die AIDAmar dann feierlich am
12. Mai in Hamburg getauft.
Christian Eckardt
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